
Bertrandt ist nicht nur Entwicklungspartner für den aktiven und passiven Fußgängerschutz – laut Euro NCAP Vulnerable Road User (VRU) Protection – sondern wirkt bei der Erarbeitung neuer Anforderungen mit und kann als akkreditiertes Prüflabor auch als technischer Dienst fungieren.
Der Fußgängerschutz (VRU Protection) befasst sich mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Fahrradfahrern. Der Schutz dieser Verkehrsteilnehmer ist ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur Vision Zero. Unfallszenarien müssen erkannt werden und im Falle der unvermeidlichen Kollision steht die Minderung von Verletzungsrisiken an oberster Stelle. Die Fahrzeugfront wird dabei gezielt auf eine kontrollierte Belastung des menschlichen Körpers hin entwickelt. Um eine robuste und reproduzierbare Auslegung zu ermöglichen, wird der menschliche Körper durch unterschiedliche Impaktoren repräsentiert, welche die kritischen Bereiche für das Unfallgeschehen adressieren.
Mit Fachwissen und Innovation sind wir der vertrauensvolle Partner unserer Kunden. Unsere Expertise im Bereich Fußgängerschutz basiert auf jahrelanger Erfahrung und einem breiten Portfolio an erfolgreichen Projekten.
Das Partnerschutzteam ist im Umgang mit einem Großteil der auf dem Markt befindlichen Simulations- und Testtools vertraut. Wir sind auch Vorreiter bei der Inbetriebnahme und Gestaltung neuer Tools (teilweise auch in Zusammenarbeit mit bspw. DIN, ISO, ACEA, VDA, ...).
Wir verfügen über eine breite Entwicklungsmannschaft und Versuchseinrichtungen in ganz Deutschland und können somit auch auf kurzfristige Kundenbedarfe reagieren.
Wir kennen unsere Kunden und wir kennen unsere Tools und deren Hersteller. Mit unserem Wissen bringen wir beides zusammen und erzeugen wertschöpfende Synergien.
Wir stellen Praxistauglichkeit und Marktfreigabe von Partnerschutzsystemen sicher. Dabei unterstützen wir unsere Kunden als DAKKS akkreditiertes Prüflabor nach DIN ISO 17025:2018 und vom KBA benannte Typprüfstelle bei der europaweiten Zulassung ihrer Produkte.
Unter enger Zusammenarbeit von Simulation und Versuch werden maßgebende Komponenten der Fahrzeugfront entwickelt. Dabei werden verschiedenste Lösungsvorschläge untersucht, um eine effiziente Mensch-Fahrzeug-Interaktion zu ermöglichen. Die Herausforderung besteht in der interdisziplinären, teils auch konträren Auslegung von Fahrzeugstrukturen, die im Einklang mit der Belastbarkeit des Menschen stehen.
Im Konvergenzprozess Design zu Technik werden notwendige Deformationsräume geschaffen und hinsichtlich einer effizienten Ausnutzung für den Impakt ausgelegt. Crashaktive Systeme, wie aufstellende Frontklappen, ermöglichen es dabei, den Konflikt zwischen sportlichem Design und Technik zu entspannen. Die notwendige Sensorik-Auslegung für solche crashaktiven Systeme wird im Leistungsspektrum des Partnerschutzes mit abgebildet.
Auch im Bereich der unfallvermeidenden Funktionen, wie einer Notbremse oder eines kontrollierten Ausweichens, arbeiten wir eng mit unseren Einheiten der Elektronik-Entwicklung und Absicherung zusammen. So können wir sicherstellen, dass die Sensoren die Objekte erkennen, die Software robuste Entscheidungen trifft und das Fahrzeug Bremse und Lenkung sicher ansteuert. Damit tragen wir dazu bei, dass es erst gar nicht zum Unfall kommt.
- Anordnung Sensorik und Bewertung Sensorkonzepte
- Systemabsicherung in virtueller und realer Umgebung
- Funktionsbewertung von ADAS und AD
- Absicherung von Gesetzes- und Verbraucherschutzanforderungen (z. B. EuroNCAP AEB und VRU)
- Beratung, Auswahl und Organisation von Teststrecken und -methoden
x-track | Next Level Active Safety

Wir kümmern uns deutschlandweit an mehreren Standorten um die Planung, Durchführung und Betreuung von Absicherungsumfängen für alle heute bekannten und sich in der Entwicklung befindlichen Anforderungen zur Erprobung im Bereich Fußgängerschutz. Dazu gehören:
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