Bertrandt verstärkt örtliche Feuerwehr in Tappenbeck

20 Mitarbeiter im Einsatz

(Ehningen/Tappenbeck, 9. Juli 2020) Der Bertrandt Standort Tappenbeck ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Grund genug für die Firma, die ansässige Ortsfeuerwehr nun mit 20 Mitarbeitern zu unterstützen. Die notwendige Schutzausrüstung sowie die Einrichtung einer Umkleide hat das Unternehmen eigens finanziert.

20 Mitarbeiter am Bertrandt Standort Tappenbeck (Landkreis Gifhorn), die in ihren jeweiligen Heimatorten in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, unterstützen ab sofort in Form einer Doppelmitgliedschaft auch die Ortsfeuerwehr Tappenbeck bei Wolfsburg. Die notwendige Schutzausrüstung für die Mitarbeiter sowie eine Löschlanze in Höhe von insgesamt rund 30.000 Euro hat Bertrandt eigens finanziert. Die Löschlanze wurde bereits kurz vor der Doppelmitgliedschaft an die Freiwillige Feuerwehr Tappenbeck übergeben.

„Bertrandt in Tappenbeck ist in den letzten Jahren stark gewachsen, dadurch nehmen die Ortskenntnisse einen immer größeren Stellenwert ein. Zudem wurde intensiv in Hochvoltprüftechnik investiert, welches ein hohes Maß an besonderen Qualifikationen im Brandschutz voraussetzt. Dabei steht der Personenschutz natürlich an erster Stelle. Aber auch ein durch einen Brand entstehender Anlagenausfall ist nicht zu unterschätzen. Teilweise würden durch lange Lieferzeiten der Ersatzanlagen das Projektgeschäft und somit auch unsere Wertschöpfung massiv beeinträchtigt werden. Sollte also eine Brandmeldeanlage bei uns auslösen, können unsere Einsatzkräfte am Standort direkt prüfen, ob es sich um einen Fehlalarm oder um einen echten Brand handelt. Erste Maßnahmen können dann bereits in die Wege geleitet und ggf. Verstärkung angefordert werden“, so Sven Neumann, Geschäftsführer bei Bertrandt in Tappenbeck.

Damit sich die 20 Einsatzkräfte direkt umziehen können, hat Bertrandt ihnen eine separate Umkleide mit Spinden und einer Dusche zur Verfügung gestellt. Dort befindet sich die Schutzkleidung der Mitarbeiter, die diese für die Einsätze benötigen. Darüber hinaus gibt es dort zwei Funkgeräte mit einer direkten Verbindung zur Leitstelle. So können die Mitarbeiter auch tagsüber die Wehren in der Region des Boldecker Lands unterstützen. „Gerade in bestimmten Tagesabschnitten wie beispielsweise zu Schichtwechsel-Zeiten ist es für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr schwierig, schnell zum Feuerwehrhaus bzw. zum Einsatzort zu kommen. Hier sind die Kollegen natürlich weitere wertvolle Kräfte“, so Christian Rode, Abteilungsleiter im Bereich Absicherung bei Bertrandt und einer der Mitinitiatoren der Doppelmitgliedschaft.

Geschäftsführer Sven Neumann möchte neben dem hohen Qualifikationslevel der 20 Mitglieder die freiwillige Bereitschaft der Kollegen für den zusätzlichen Einsatz im Betrieb und für die Region betonen: „Die Idee und der Aufruf zur Zweitmitgliedschaft wurde eigeninitiativ durch die Kollegen aufgebracht. Da zeigt sich erneut die überzeugte Einstellung zu ihrer Passion. Seitens der Geschäftsführung bleibt uns da nur, für die notwendige Unterstützung zu sorgen und von ganzem Herzen Danke zu sagen“.