AG: Aktiengesellschaft.
AktG: Aktiengesetz.
Arm’s-Length-Prinzip: Innenumsätze werden zu marktüblichen Preisen abgerechnet und entsprechen somit grundsätzlich den im Verhältnis gegenüber Dritten getätigten Umsätzen.
Asset-Light-Dienstleistungen: Serviceangebote, die mit geringem Einsatz eigener physischer Vermögenswerte erbracht werden, um Kapitalbindung zu reduzieren und Flexibilität sowie Skalierbarkeit zu erhöhen.
Ausschüttung: Dividenden, Bonifikationen, Gratisaktien und Liquidationserlöse, die an die Anteilseigner ausbezahlt werden.
BEV: BEV ist die Abkürzung für Battery Electric Vehicle. Dies bezeichnet ein Automobil, das mindestens einen Elektromotor als Antrieb benutzt.
Bilanzgewinn: Verbleibender positiver Betrag aus Ergebnis nach Ertragsteuern zuzüglich Gewinn- beziehungsweise Verlustvortrag abzüglich Einstellung in die Gewinnrücklagen und Ergebnisanteile Fremder.
Bilanzsumme: Summe aller Vermögenswerte beziehungsweise die Summe aus Eigen- und Fremdkapital.
BilMoG: Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
CapEx: Abk. für engl. „capital expenditures“. Investitionsausgaben für längerfristige Anlagegüter wie zum Beispiel Maschinen oder Gebäude.
Cashflow: Repräsentiert die erwirtschafteten Finanzmittel aus der Betriebstätigkeit.
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit: Ergebnis nach Ertragsteuern korrigiert um nicht zahlungswirksame Sachverhalte, zuzüglich Abschreibungen, Zunahme der Rückstellungen und Veränderung des Working Capital.
Cash Generating Unit: Kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, die Mittelzuflüsse erzeugen und weitestgehend unabhängig von den Mittelzuflüssen anderer Vermögenswerte sind.
CDP: Die CDP (Carbon Disclosure Project) ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die Unternehmen und Organisationen dazu bewegt, ihre Umweltdaten insbesondere zu Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und Klimarisiken offenzulegen und transparent zu machen.
Center of Competence (CoC): Eine spezialisierte Einheit, die Expertenwissen bündelt, Best Practices entwickelt und als zentrale Anlaufstelle für fachliche Unterstützung im Unternehmen dient.
Code of Conduct (CoC): Verbindlicher Verhaltenskodex, der die ethischen Grundsätze, Werte und Regeln für das Handeln eines Unternehmens sowie seiner Mitarbeiter festlegt.
Compliance: Bezeichnet die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien, aber auch freiwilligen Kodizes in Unternehmen, unter anderem Verankerung von geltendem Recht in der Unternehmenskultur und der alltäglichen Geschäftspraxis.
Corporate Governance: Unter Corporate Governance wird der rechtliche und faktische Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens verstanden.
Corporate Responsibility: Unternehmerische Verantwortung unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Mitarbeiter, die Umwelt und das wirtschaftliche Umfeld.
Corporate Social Responsibility: „Corporate Social Responsibility“ (CSR) ist die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens. CSR ist die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dies umfasst soziale, ökologische und ökonomische Aspekte.
CO2-Äquivalente: CO2-Äquivalente verdeutlichen das Treibhauspotenzial von verschiedenen klimaschädlichen Gasen und stellen dar, wie viel eine bestimmte Menge eines Treibhausgases zum Treibhauseffekt beiträgt. Der hierbei angewandte Vergleichswert ist Kohlendioxid (CO2). Der Index drückt damit die Erwärmungswirkung einer bestimmten Menge eines Treibhausgases über einen klar definierten Zeitraum im Vergleich zu derjenigen von CO2 aus.
CO2-Emissionen: CO2-Emissionen bezeichnen den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid, einem stark wirksamen Treibhausgas. CO2 entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien, darunter zum Beispiel Holz, Kohle, Diesel oder Gas.
CO2-Footprint: Bei dem CO2-Fußabdruck (carbon footprint) handelt es sich um die Menge an CO2-Emissionen, die ein Mensch in einer bestimmten Zeit verursacht. Diese CO2-Bilanz zeigt auf, wie man im Durchschnitt dasteht: Bei einem großen Fußabdruck werden überdurchschnittlich viele Emissionen verursacht; ein kleiner Fußabdruck hingegen impliziert ein klimafreundliches Leben.
CSRD: Corporate Sustainability Reporting Directive – Regeln zur nichtfinanziellen Berichterstattung
DAX: Im DAX (Deutscher Aktienindex) sind die 40 größten deutschen Aktiengesellschaften vertreten, die an der Börse notiert sind.
DCGK: Der Deutsche Corporate Governance Kodex (der „Kodex“) stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der Kodex hat zum Ziel, das deutsche Corporate Governance System transparent und nachvollziehbar zu machen. Er will das Vertrauen der internationalen und nationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften fördern.
Derivative Finanzinstrumente: Produkte, die von einem Basiswert abgeleitet sind und deren Preisentwicklung in hohem Maße vom Preis des zugrunde liegenden Finanzprodukts abhängen. Sie ermöglichen die Steuerung von Marktpreisrisiken. Folgende Produktarten zählen unter anderem zu den Derivaten: Devisentermingeschäfte, Swaps, Optionen und Instrumente mit Optionscharakter (Caps, Floors etc.).
Discounted-Cashflow-Methode: Verfahren zur Unternehmensbewertung anhand der Kapitalisierung zukünftiger finanzieller Überschüsse.
Dividende: Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausschüttet.
DMA-Liste: Die Disclosure Requirements for Materiality Assessment Liste ist eine Übersicht der verpflichtenden Angaben, die Unternehmen im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse gemäß den ESRS offenlegen müssen.
Do-No-Significant-Harm (DNSH): EU-Vorgaben, die sicherstellen sollen, dass wirtschaftliche Aktivitäten keine erheblichen negativen Auswirkungen auf Umweltziele wie Klimaschutz, Ressourcenschonung oder Biodiversität haben.
EBIT: Engl. für „earnings before interest and taxes“. Operatives Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern.
EBIT-Marge: Quotient aus EBIT und Gesamtleistung als Maß für die operative Profitabilität.
EcoVadis: Internationale Plattform, die Unternehmen anhand eines Ratings zur Nachhaltigkeit bewertet und deren Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen (ESG) transparent macht.
EFRAG: European Financial Reporting Advisory Group – EU-Standards für Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Eigenkapital: Finanzielle Mittel, die der Unternehmung von den rechtlichen Eigentümern zur Verfügung gestellt werden. Entspricht dem verbleibenden Restbetrag der Vermögenswerte des Unternehmens nach Abzug aller Schulden.
Eigenkapitalquote: Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital.
Equity-Methode: Rechnungslegungsverfahren zur Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen im Einzel- und Konzern-Abschluss.
Ergebnis je Aktie: Ergibt sich aus der Division des den Aktionären zustehenden Periodenergebnisses geteilt durch die durchschnittliche Anzahl der während der Periode ausstehenden Aktien.
ESG: Abk. für engl. Environment, Social, Governance als Aspekte für nachhaltiges Handeln.
ESRS: Die European Sustainability Reporting Standards sind verbindliche Berichtsstandards der EU, die Unternehmen verpflichten, umfassende Informationen zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) offenzulegen.
EU-Taxonomie: Von der EU definierter Kriterienkatalog zur einheitlichen Beurteilung der Nachhaltigkeit von Wirtschaftstätigkeiten.
Fair Value: Nach IFRS der beizulegende Zeitwert.
Finanzschulden: Durch Kreditaufnahme extern beschafftes Kapital.
Free Cashflow: Ergibt sich aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, abzüglich der Auszahlungen für Investitionen, sowie aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und zuzüglich Einzahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen.
Free Float: Aktienanteile einer Aktiengesellschaft, die sich im Streubesitz befinden.
GAP-Analyse: Methode, um die Lücke („Gap“) zwischen dem aktuellen Ist-Zustand und einem angestrebten Soll-Zustand zu identifizieren und Maßnahmen zur Schließung dieser Lücke abzuleiten.
Genehmigtes Kapital: Vorratsbeschluss der Hauptversammlung, durch den der Vorstand einer Aktiengesellschaft ermächtigt ist, Kapitalerhöhungen bis zu einer bestimmten Höhe innerhalb eines bestimmten Zeitraums durchzuführen.
Gesamtleistung: Die Gesamtleistung gibt an, was das Unternehmen insgesamt im operativen Geschäft an Leistungen erbracht hat, und setzt sich aus den GuV-Positionen Umsatzerlöse und andere aktivierte Eigenleistungen zusammen.
Geschäfts- oder Firmenwert: Immaterieller Vermögenswert. Entspricht dem künftigen wirtschaftlichen Nutzen aus Vermögenswerten, die nicht einzeln identifiziert und separat angesetzt werden können.
Gezeichnetes Kapital: Das in der Bilanz auszuweisende Grundkapital der Aktiengesellschaft beziehungsweise das Stammkapital der Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
GUIDE: Guide for Intelligent Driving Efficiency. Entwicklung neuer Funktionalitäten, die nicht nur das Fahrzeug zu einem individualisierbaren Partner machen, sondern gleichzeitig Fahrzeit und -strecke optimieren.
HGB: Handelsgesetzbuch
IAS: Die IAS (International Accounting Standards) sind Grundsätze und Normen, die eine international vergleichbare Bilanzierung und Publizität gewährleisten sollen.
IDW: Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V.
IFRS: IFRS (International Financial Reporting Standards) bezeichnet das Gesamtkonzept der seit 2002 international geltenden Standards der Rechnungslegung. Diese umfassen damit auch die gültigen International Accounting Standards.
Impairmenttest: Verfahren zur Prüfung der Werthaltigkeit von Vermögenswerten.
Institutionelle Investoren: Institutionelle Investoren können Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, Kapitalanlagegesellschaften oder auch Banken sein, die regelmäßig großen Anlagebedarf haben. Weitere Anlegergruppen sind der Berufshandel und Privatanleger.
IRO’s: Die IROs (Impacts, Risks und Opportunities) sind zentrale Elemente der Wesentlichkeitsanalyse nach ESRS und beschreiben die wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen eines Unternehmens in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen.
ISO 9001: Internationale Norm, die die Mindestanforderungen an Qualitätsmanagementsysteme beschreibt.
ISO 14001: Internationale Umweltmanagementnorm, die weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem festlegt.
ISO 45001: Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement, das den bisher geltenden Standard in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz festlegt.
Investitionen: Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen. Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten sowie für Investitionen in nach der Equity-Methode bewertete Anteile sind hierbei nicht berücksichtigt.
ISAE 3000: International Standard on Assurance Engagements 3000 – ist ein von der International Federation of Accountants veröffentlichter internationaler Prüfungsstandard.
ISIN: Die ISIN (International Security Identification Number) ist eine zehnstellige Ziffer, die am Anfang zunächst ein Länderkürzel (DE = Deutschland, CH = Schweiz etc.) enthält und der internationalen Identifikation von Wertpapieren dient.
ISS ESG: Die Institutional Shareholder Services – Environmental, Social & Governance ist ein führender Anbieter von Nachhaltigkeitsratings und Analysen, der Unternehmen, Investoren und Finanzinstitute bei der Bewertung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen (ESG) unterstützt.
Kapitalerhöhung: Erhöhung des Grundkapitals mittels Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlage oder aus Gesellschaftsmitteln.
Key Audit Matters: Unternehmensspezifische, besonders wichtige Prüfungssachverhalte bei einer Jahresabschlussprüfung.
KPI: Engl. für „key performance indicators“. Kennzahlen, welche sich auf den Erfolg, die Leistung oder Auslastung eines Betriebs, seiner einzelnen organisatorischen Einheiten oder einer Maschine beziehen.
Kurs-Gewinn-Verhältnis: Relation des aktuellen Aktienkurses zum Konzern-Gewinn je Aktie.
Latente Steuern: Ertragsteuern, die in zukünftigen Perioden aus temporären Unterschieden zwischen IFRS- und Steuerbilanz resultieren.
MAR: Seit 3. Juli 2016 ist die Verordnung (EU) Nr. 596/2014 – Marktmissbrauchsverordnung in den Mitgliedstaaten der EU – unmittelbar anwendbar. Ihr Ziel ist es, ein einheitliches Regelungswerk zum Schutz der Marktintegrität zu schaffen.
Marktkapitalisierung: Spiegelt den aktuellen Börsenwert des Unternehmens wider. Ermittlung durch Multiplikation der Anzahl der börsennotierten Aktien mit dem Stichtagskurs.
Materialaufwand: Zusammenfassung aller Aufwendungen, die für den Ankauf von Rohmaterial und Hilfsstoffen zur eigenen Verarbeitung benötigt werden, zuzüglich bezogener Leistungen.
Mergers and Acquisitions (M&A): Unternehmenszusammenschlüsse und -übernahmen, bei denen zwei oder mehr Unternehmen fusionieren oder eines ein anderes erwirbt, um strategische, operative oder finanzielle Vorteile zu erzielen.
MSCI: Die Morgan Stanley Capital International ist ein globaler Anbieter von Finanzindizes, Analysen und ESG-Ratings, der Investoren bei Portfolio-Management, Risikobewertung und nachhaltigen Investitionsentscheidungen unterstützt.
Nettoumlaufvermögen: s. Working Capital.
OEM: Unternehmen, das Produkte oder Komponenten herstellt, die von anderen Firmen unter deren Marke weiterverkauft oder in Endprodukte integriert werden.
OFK: Oberer Führungskreis: Er besteht aus den Geschäftsführern der inländischen Tochtergesellschaften und deren Prokuristen sowie den Ressortleitern der Bertrandt Aktiengesellschaft.
Ombudsperson: Neutrale und unabhängige Anlaufstelle, die Beschwerden, Hinweise oder Konflikte vertraulich entgegennimmt und zur Klärung oder Vermittlung beiträgt.
OPEX: Abk. für engl. „operational expenditures“. Betriebsausgaben für einen funktionierenden operativen Geschäftsbetrieb
Personal Performance Overview (PPO): Instrument zur systematischen Bewertung und Dokumentation der individuellen Leistung von Mitarbeitern, basierend auf definierten Zielen und Kompetenzen.
PHEV: PHEV ist die Abkürzung für Plug-in Hybrid Electric Vehicle. Ein PHEV ist ein Hybrid-Elektro-Fahrzeug mit einer Batterie, die durch das Einstecken eines Ladekabels in eine externe Stromquelle aufgeladen werden kann. Daneben kann die Batterie durch den Generator des Verbrennungsmotors intern an Bord aufgeladen werden.
Pro-Rata-Ansprüche: Anteilige Rechte oder Forderungen, die sich proportional zu einem bestimmten Bezugswert wie Kapitalanteilen, Investitionen oder Zeiträumen berechnen und gewähren lassen.
Retail-Absatz: Verkauf von Waren oder Dienstleistungen direkt an Endverbraucher über Einzelhandelskanäle wie stationäre Geschäfte oder Online-Plattformen; im Gegensatz zum Großhandelsabsatz, der sich an Wiederverkäufer richtet.
Roadshow: Serie von Unternehmenspräsentationen eines Emittenten vor Investoren an verschiedenen Finanzplätzen. Maßnahme, um Investoren und andere Stakeholder über aktuelle Entwicklungen im Unternehmen zu informieren.
SAQ: Die Self-Assessment Questionnaire ist ein standardisierter Fragebogen, mit dem Unternehmen ihre Nachhaltigkeits- und Compliance-Leistungen gegenüber Kunden oder Partnern eigenständig bewerten und dokumentieren.
Science Based Targets initiative (SBTi): Globale Partnerschaft, die Unternehmen dabei unterstützt, wissenschaftlich fundierte Klimaziele im Einklang mit dem Pariser Abkommen festzulegen und umzusetzen.
Scope: Der Begriff Scope bezeichnet im Nachhaltigkeits- und Klimakontext die Kategorien von Treibhausgasemissionen, die gemäß dem Greenhouse Gas Protocol in Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 (indirekte Emissionen aus Energiebezug) und Scope 3 (weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette) unterteilt werden.
SDAX: Auswahlindex im Prime Standard für kleinere Unternehmen (Smallcaps) der klassischen Branchen direkt unterhalb der im MDAX enthaltenen Werte.
Shareholder: Als Shareholder bezeichnet man Personen, die Anteilseigner eines Unternehmens sind. Meist handelt es sich dabei um den Besitz von Aktienanteilen. Daraus folgt, dass sie als Eigentümer agieren und sich finanzielle Erträge erhoffen. Dieser Begriff taucht vor allem bei börsennotierten Unternehmen häufig auf.
S&P Global: Weltweit führender Anbieter von Finanzmarktanalysen, Ratings und Daten, der Investoren und Unternehmen mit Informationen zu Kreditwürdigkeit, Risiken und Nachhaltigkeitskennzahlen unterstützt.
Stakeholder: Mit Stakeholder (auf Deutsch: Anspruchsgruppen) werden alle Personen, Gruppen oder Institutionen bezeichnet, die von den Aktivitäten eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind oder die ein Interesse an diesen Aktivitäten haben. Die Stakeholder versuchen, auf das Unternehmen Einfluss zu nehmen.
Steuerquote: Relation der tatsächlichen Ertragsteuern zum Ergebnis vor Ertragsteuern.
Sustainable Development Goals (SDGs): Ziele für nachhaltige Entwicklung – wurden 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Sie umfassen wirtschaftliche, ökologische sowie soziale Aspekte und bestehen jeweils aus einzelnen Indikatoren, welche die Umsetzung messbar machen.
TISAX: Die Trusted Information Security Assessment Exchange ist ein von der Automobilindustrie entwickelter Standard zur Bewertung und zum Austausch von Informationssicherheitsprüfungen zwischen Unternehmen.
Vollkonsolidierung: Verfahren in der Konzernrechnungslegung, bei dem die Vermögenswerte, Schulden, Aufwendungen und Erträge eines Tochterunternehmens vollständig in den Konzernabschluss einbezogen werden, während Minderheitsanteile separat ausgewiesen werden.
WACC: Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) ist der gewichtete Gesamtkapitalkostensatz.
Whitelist: Die Whitelist ist ein von dem Prüfungsausschuss erstellter Katalog von sog. Nichtprüfungsleistungen, der festlegt, welche zusätzlichen Dienstleistungen (außerhalb der Abschlussprüfung) der Abschlussprüfer für die Gesellschaft erbringen darf.
WKN: Wertpapierkennnummer.
Working Capital: Kurzfristige Vermögenswerte (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsvermögenswerte und Vorräte) abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsverbindlichkeiten).
WpHG: Wertpapierhandelsgesetz.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente: Kassenbestände zuzüglich Bankguthaben.