Schüler

Trendthema

Thirza Delater

Auszubildende zur Technischen Produktdesignerin

Immer das Beste geben.

Thirza Delater ist in ihrer Ausbildung sowie in ihrem Privatleben: nicht laut und forsch, sondern eher gründlich und zuverlässig, leistungsfähig und teamorientiert. Das drückt sich schon in ihren Hobbies aus, dem Bouldern, also Klettern in der Halle ohne Sicherheit und doppelten Boden. Und beim Geige spielen, wo sie natürlich jede Disharmonie ebenso vermeiden will wie am Arbeitsplatz. Thirza ist Auszubildende mit dem Ziel, nach ihrer Lehrzeit bei Bertrandt technische Produktdesignerin zu werden. Und auch da ist es besonders wichtig, auf die Details zu achten, möglichst wenig Fehler zu machen und sich ständig weiterzuentwickeln. Jede Herausforderung annehmen und sein Bestes geben, ist ihre Grundeinstellung – genau wie beim Musizieren und Klettern.

„Das besondere an der Ausbildung bei Bertrandt ist, dass wir schon während der 18 Monate im Ausbildungszentrum in Leonberg an spannenden Projekten der Fachabteilungen arbeiten können“, stellt die Auszubildende fest. Neben dem Fachwissen wird in Leonberg auch vermittelt, wie man effizient mit den unterschiedlichen Fachabteilungen zusammenarbeiten kann und worauf es bei erfolgreicher Teamarbeit ankommt. Diese Vielfalt der Themen und Aufgaben bei der täglichen Arbeit und die bekannt hohe Qualität und Breite der Bertrandt- Schulungen war für Thirza auch der Hauptgrund, sich für eine Ausbildung im Unternehmen zu entscheiden.

Jeder Tag ist anders, jedes Projekt stellt neue Anforderungen an die 27 Auszubildenden, die im September 2017 in Leonberg angefangen haben. Nach dem Kick-off mit der Projektbeschreibung und dem Briefing wird erstmal ein Projektplan erstellt, bevor man mit den Skizzen für neue Bauteile oder der Optimierung von bestehenden Bauteilen beginnt. Wenn alles passt, geht es zur CAD-Konstruktion. „Ich hatte weder beim Skizzieren noch im Umgang mit CAD irgendwelche Vorkenntnisse. Aber das lernt man hier schnell.“ Bei all dem kommt es nicht nur auf die Gestaltung an, es geht immer auch um Technik, Funktionalität und letztendlich um den Nutzen für den Kunden. Es geht also darum, die Zukunft mit jeder Entwicklung ein wenig besser zu machen. Und dafür lohnt es sich, immer sein Bestes zu geben.

Büsra Pinarci

Auszubildende Industriekauffrau

Fast wie in der Familie.

Büsra Pinarci ist ein Familienmensch und vielleicht auch deshalb zu Bertrandt gekommen. Denn schon direkt nach ihrer Bewerbung – im Assessment-Center – hat sie die familiäre Atmosphäre beeindruckt. „Ich war ziemlich aufgeregt vor dem Auswahlverfahren – habe mich aber sofort sehr wohl gefühlt“, beschreibt sie ihren ersten intensiveren Kontakt mit dem Unternehmen. An diesem guten ersten Eindruck hat sich auch nach mehr als einem Jahr als Auszubildende bei Bertrandt nichts geändert. Durch das gute Verhältnis zu den Kollegen in den Fachabteilungen und den anderen Auszubildenden fühlt sie sich nach wie vor fast so wie in der Familie. „Jeder ist für den anderen da und man findet immer Unterstützung, wenn man sie braucht.“

Zweieinhalb Jahre wird die verkürzte Ausbildung zur Industriekauffrau insgesamt dauern. Und in dieser Zeit wird Büsra neben der Schule auch die Praxis in vielen Abteilungen der Bertrandt-Holding kennenlernen, zum Beispiel TQM – also Total Quality Management. Das Qualitätsmanagement umfasst viele Themen, angefangen bei der Unternehmenssicherheit bis hin zu Bauprojekten und Datenschutz. Aber auch in anderen Abteilungen, wie dem Personalmarketing und der Personalentwicklung, hat sie ausschließlich positive Erfahrungen sammeln können. „Im Gegensatz zu vielen Mitschülern in meiner Klasse, die in anderen Unternehmen arbeiten, kann ich bei Bertrandt viele Abteilungen in der Praxis kennenlernen und habe so eine gute Entscheidungshilfe, was ich nach der Ausbildung machen will.“

Dabei stehen die Chancen sehr gut, dass sich ihr Wunsch erfüllt, bei Bertrandt zu bleiben. „Ich habe gehört, dass fast alle nach der Ausbildung übernommen werden, wenn sie wollen. Und ich will in jedem Fall“, sagt Büsra Pinarci lachend.

Darüber würde sich nicht nur die zukünftige Industriekauffrau freuen, sondern auch die Kollegen. Denn hin und wieder bringt Büsra aus der Heimat ihrer Eltern, der Türkei, äußerst beliebtes Gebäck wie Baklava, Börek oder Pogaca mit entweder von der Mama gebacken oder von Büsra selbst.

„Irgendwie lebe ich sowieso ein wenig zwischen zwei Welten. Wenn ich die Familie in der Türkei besuche, vermisse ich die Freunde und Kollegen hier und wenn ich hier bin, vermisse ich die Familie. Ich habe also nicht nur ein Zuhause.“

Julian Stephan

Auszubildender zum Technischen Produktdesigner

Helfen hat immer Priorität.

Eigentlich ist das Motto deutscher Feuerwehren „Retten - Löschen – Bergen – Schützen“. Und als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr weiß das Julian Stephan natürlich auch und handelt im Einsatz danach. Sein Lebensmotto ist jedoch etwas weiter gefasst und gilt natürlich auch für seinen Arbeitsplatz: Helfen hat immer Priorität. Eine Einstellung, mit der er sich als perfekter Teamplayer outet und sicher auch seine Kollegen heute und in Zukunft unterstützen wird.

Julian hat direkt nach der Schule im September 2017 bei Bertrandt seine Ausbildung zum technischen Produktdesigner begonnen. Das heißt, dass er ebenso wie die anderen Auszubildenden in Ehningen und Mönsheim während der ersten 18 Monate in der zentralen Ausbildung in Leonberg eingesetzt wird, um die Grundkenntnisse für seinen zukünftigen Beruf zu erlernen. An zwei Tagen in der Woche wird dabei die Schulbank gedrückt und ansonsten dominiert die Praxis: Rohbau, Interieur, Exterieur, Licht und Sicht sowie Powertrain sind die Fachabteilungen, die er während seiner Ausbildung genauer kennenlernen wird.

Nach dieser Grundausbildung geht es dann in die Fachabteilungen, um die praktischen Kenntnisse zu vertiefen und letztendlich zu entscheiden, welchen Weg man in seinem Beruf gehen möchte. „Wir haben hier alle Möglichkeiten bei der Aus- und Weiterbildung. Das war schon bei der Bewerbung der entscheidende Pluspunkt für Bertrandt.“ Nach seinem Einstieg in das Unternehmen hat Julian Stephan weitere positive Aspekte entdeckt: „Die Zusammenarbeit im Team mit den Kollegen und auch mit den Ausbildern ist einwandfrei – alle sind zuverlässig und selbstständig. Und ganz wichtig: Jeder hilft dem anderen, was alles ein wenig einfacher macht.“

In seinem Beruf arbeitet der Familienmensch natürlich direkt an der Zukunft der Mobilität mit. Gerade die aktuellen Trendthemen wie autonomes Fahren und Elektromobilität erfordern neue Fahrzeugkonzepte, die für einen technischen Produktdesigner spannende Herausforderungen bieten. Und sicher wird Julian – getreu seinem Motto – mit vollem Engagement mithelfen, auch diese Trends weiter voranzubringen.

Paul Keller

Auszubildender zum Technischen Produktdesigner

Racing is a State of Mind.

Am meisten beschäftigt hat Paul Keller in den letzten Tagen die Frage nach seinem Lebensmotto. Verständlich – schließlich ist man zu Beginn seiner Karriere und Anfang 20 mit seiner Einstellung zum beruflichen und privaten Leben noch nicht ganz fertig. Letztendlich ist die Antwort dann aber ganz einfach und passt für beide Bereiche. „Racing is a state of mind“, legt sich der begeisterte Kart-Fahrer fest. „Das passt in jeglicher Hinsicht und trifft meine Leidenschaft für Autos und Rennen genauso wie mein Engagement in meiner Ausbildung.“

Technischer Produktdesigner ist das Berufsziel des Auszubildenden bei Bertrandt in Leonberg. Dafür braucht man in erster Linie ein gutes räumliches Denkvermögen gepaart mit technischem Verständnis. Beides perfektioniert er derzeit – gemeinsam mit 26 anderen in seiner Klasse – im Rahmen der 18-monatigen Grundausbildung. Danach geht es nach Ehningen ins Technikum, wo er verschiedene Fachbereiche wie Powertrain, Fahrwerk, Rohbau und so weiter näher kennenlernen wird. „Dabei kann man herausfinden, welche Fachrichtung man in Zukunft einschlagen will. Gut ist auch, dass man seine persönlichen Vorlieben angeben darf, die nach Möglichkeit auch erfüllt werden.“

Auch jetzt, während der allgemeinen Ausbildung, arbeitet er mit seinen Kollegen schon oft sehr nah an der Praxis. So gibt es von verschiedenen Fachbereichen diverse Übungsprojekte als perfekte Vorbereitung für die Zeit nach der Ausbildung. Das fängt mit dem Erstellen von Projektplänen an, geht bei der Entwicklung von Bauteilen über Skizzen und CAD-Arbeiten bis hin zur Funktionalitäts-Prüfung. „Das ist durchaus vergleichbar mit den täglichen Herausforderungen nach der Ausbildung und die beste Vorbereitung“, ist sich Paul Keller sicher.

Spaß macht es sowieso. „Zum einen, weil das Klima unter uns Auszubildenden und auch mit den anderen Kollegen im Unternehmen extrem positiv ist. Und zum anderen, weil wir hier ganz nah an der Praxis und an der Zukunft der Mobilität sind.“ Dieser Praxisbezug ist ihm enorm wichtig, nachdem er in zwei Semestern Studium der Fahrzeug- und Motorentechnik gemerkt hat, dass die Theorie – „... und da vor allem Mathe“ – schnell langweilig werden kann. Deshalb ist er schließlich auch zu Bertrandt gekommen, wo ihm schon während des Bewerbungsprozesses die außergewöhnlich gute Atmosphäre aufgefallen ist. Und natürlich auch die praktisch unbegrenzten Möglichkeiten, für große Marken der Auto-Branche zu arbeiten und etwas zu bewegen. So ist sich Paul Keller sicher, bei Bertrandt auf der Pole Position für seine Zukunft zu stehen.