
Bertrandt bewegt Türen und Klappen für Ford
Beinahe 15 Jahre Entwicklungspartnerschaft mit dem Hersteller Ford bewegen das Team der Abteilung "Türen und Klappen" in der Bertrandt-Niederlassung Köln. Als Türspezialist haben sich die Ingenieure und Techniker beim Kunden etabliert. Die jüngsten Projekte der Zusammenarbeit laden erneut zum Einsteigen ein: Willkommen im Ford Galaxy, Ford S-MAX und im Ford Kuga.
Vom Projektstart bis zur Serie im Galaxy und S-MAX unterwegs

Von 2003 bis 2005 hat Bertrandt die Entwicklung der gesamten Türen und Klappen des neuen Ford Galaxy und des Ford S-MAX geleitet. Mit rund 30 Mitarbeitern hat das Türen- und Klappen-Team aus Köln bei Ford die Motorhaube, die Fronttür, die Hintertür und die Heckklappe beider Fahrzeuge entwickelt und betreut – von der Vorentwicklung bis zur Lieferung des Serienstands. Auch im Bereich Dauerhaltbarkeit sind bei Ford Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bertrandt eingesetzt. Hier wurden die Türen unteranderem im Hinblick auf Türabsenkung (statisch), Überöffnen (statisch) und Türzuschlag (dynamisch) virtuell getestet. Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen flossen als Verbesserungen in die Entwicklungsschleifen ein. Ein starkes Team für Ford. Rund 30 Ingenieure und Technikerunterstütztendie Entwicklung der Türen und Klappen des Ford S-MAX.
Neue Lösungen für den Ford Kuga
Am neuen Ford Kuga, der im Juni 2008 auf dem deutschen Markt eingeführt wurde, hatte Bertrandt maßgeblichen Anteil an den Entwicklungsumfängen. Das CAD-Team bei Ford vor Ort unterstützte die Konzeptauslegung der Türen und Klappen von Beginn an und war mit Themen wie Schweißprozessen und Eindrehuntersuchungen bis zum Schluss eingebunden. Die CAD-Detaillierungsarbeiten wurden nach der Konzept-auslegung extern erstellt. Hierbei übernahm das Bertrandt-Team eine beratende Funktion.

Starkes Team für zukünftige Fahrzeuggenerationen
In jedem der Projekte startete Bertrandt mit dem „Closures-Team“ von Ford direkt in die Vorentwicklungsphase. Zum Ende der Konzeptphase erfolgte eine Übergangsphase mit dem Ford-Basic Design (R&D), das die Bertrandt-Ingenieure über die gesammelten Konzeptideen und Entwicklungen informierte. Auf dieser Basis arbeitete Bertrandt an neuen Konzeptlösungen für die von Ford geplanten nächsten Fahrzeuggenerationen und verwirklichte in Projekten innovative Ideen. Ein Beispiel dafür ist die Auslegung des Konzepts „Heckklappe in Heckklappe“ beim Ford Kuga. Dabei handelte es sich um die Entwicklung einer in Kunststoff gefertigten Heckklappe, integriert in eine aus Stahl gefertigte Heckklappe.
Anschließend lag der Schwerpunkt auf den Entwicklungsprozessen bis hin zum fertigen CAD-Produkt. Mit Hilfe des CAD-Systems CATIA V5 und kundenspezifischen Entwicklungsmethoden lieferte Bertrandt für jedes Bauteil eine komplette 3D-Geometrie. Alle kundenrelevanten Systeme wurden während der Entwicklungsphase mit Informationen versorgt – unter anderem mit Freigabesystemen wie WERS, FDVS oder AIMS. Ferner unterstützte Bertrandt die Einführung von CATIA V5 und dem PLM-System (TCE) bei Ford. Jedes Projekt wurde nach dem neu eingeführten und zeitlich sehr stark verkürzten GPDS (Global Product Development System) entwickelt. Heute arbeiten 50 bis 60 Bertrandt-Mitarbeiter im Bereich „Ford Body Closures“ im Entwicklungszentrum Merkenich. Mit den Abteilungen Styling, Craftsmanship, Vehicle Package, Manufacturing, Stamping und CAE werden gemeinsam Türen und Klappen für Ford-Modelle entwickelt – vom Konzept bis zur Serienreife. Das Ziel: Kunden in neue Fahrzeuggenerationen einsteigen zu lassen.
Türöffner zu einer langjährigen Partnerschaft: Ford Mondeo und Cougar bereitenden Weg, C-MAX und Focus folgen.

Erste Erfahrungen mit der Entwicklung von Türen und Klappen für Ford sammelte Bertrandt am Standort Köln bereits 1994.Das damals noch junge Team konnte den Automobilhersteller schon in früheren Projekten mit Qualität und Know-how überzeugen: Zunächst mit der Entwicklungder Haube des ersten Mondeo, später mit der Seitentür- und Heckklappenentwicklung des Ford Cougar. Aufgrund der guten Zusammenarbeit übertrug Ford im Anschluß erneut zwei Projekte an Bertrandt Köln. Im Frühjahr 2000 startete die Entwicklung des Ford C-MAX und Ford Focus. Mit einem Team von fünf Mitarbeitern war Bertrandt im Entwicklungszentrum Ford Merkenich für das Engineering der Seitentüren und Heckklappen zuständig. Gemeinsam mitden Ingenieuren bei Ford wurden Umfängein den Bereichen Vehicle Package, CAE, Formgebung, Produktion und Blechteile bearbeitet. Bertrandt überzeugte – und gewann sehr schnell den Ruf eines Türspezialisten, den das Unternehmen am Standort Köln bis heute hält.

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