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Ford Focus Isofix - Kinderschutzsysteme |
Isofix - Kinderschutzsysteme für den neuen Ford Focus
Modulkompetenz im Netzwerk zeigte Bertrandt Köln gemeinsam mit den
Niederlassungen Ehningen und Rüsselsheim. Das Ergebnis der
Zusammenarbeit von Ford mit dem Entwicklungsdienstleister Bertrandt ist
das integrierte ISOFIX-Kinderrückhaltesystem für den neuen Ford Focus,
das ohne Änderungen an der Sitzstruktur umgesetzt wurde.
Projektstart unter Federführung von Bertrandt Köln
Das Projekt startete mit einem Benchmark zum ISOFIX-Rückhaltesystem und
dessen Umsetzung. Parallel dazu begannen die CAD-Untersuchungen des
vorliegenden Konzeptstandes, die Festlegung des gesetzlich bestimmten
Lagefeldes der ISOFIX-Bügel sowie deren fahrzeugseitige Anbindung. Mit
den abgesicherten Erkenntnissen wurde die Konzeptphase mit ersten
CAD-Modellen abgeschlossen und kundenseitig bestätigt. Nach dieser
Freigabe konnten die notwendigen FE-Analysen durchgeführt werden. Diese
Arbeiten wurden von den Berechnungsingenieuren in Köln erledigt und den
verantwortlichen Ford-Mitarbeitern im Projektteam präsentiert. Nachdem
die Auslegung der Einzelteile und des Zusammenbaus theoretisch
nachgewiesen worden waren, startete die Herstellung der ersten
Prototypen. |

1 FE-Analyse nch dem Testkriterium SFAD 2:
Schrägzug – vernetzte Bauteile unter Kraftwirkung
2 Montierter Kindersitz im neuen Ford Focus
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Prototypen aus Ehningen
Die Musterteile wurden mit den Ehninger Kollegen des
Metallprototypenbaus geplant und umgesetzt. Sie dienten ersten
Einbauversuchen, Komfortbeurteilungen und weiterführenden Versuchen.
Neben den von Bertrandt abgewickelten Testumfängen waren diese
Prototypen auch bei Komplettfahrzeug-Crashtests sowie Versuchen der
Kindersitzhersteller im Einsatz. Funktionalität und Form der
Einführhilfe wurden mittels SLS-Prototypen zusammen mit den
Fordabteilungen Design, Marketing und Craftsmanship in Einbauversuchen
an der Fertigungslinie festgelegt. Parallel erfolgten statische
Zugtests, die die Erkenntnisse aus der FE-Analyse bestätigten.
Dauerlauf in Rüsselsheim
Die erste selbst durchgeführte
Erprobung war ein Dauerklappversuch der Sitzrückenlehne bei Bertrandt
in Rüsselsheim, um die Auswirkungen des Bügels auf den Sitzbezug und
den Lehnenschaum zu ermitteln. Da der Konzeptstand keine zu
beanstandenden Auswirkungen zeigte, konnte der Prototypenstand für eine
erste Kleinserie von zehn Stück freigegeben werden.
Prozessbegleitung bei Ford
Ein weiterer Projektumfang
umfasste die Betreuung verschiedener Ford-Prozesse. Hier sind die
Bereitstellung der CAD-Daten, die Freigabe und der Informationsfluss an
Einkauf, Logistik und Marketing ebenso zu nennen wie die technische
Unterstützung der Ford-Fachabteilung bei der Lieferantenauswahl und der
weiteren Testplanung. Auch der »Top Tether«-Aufkleber für den
Fahrzeuginnenraum wurde bei Bertrandt definiert. Ferner begleiteten die
Kölner die Erstellung des Bedienhandbuchs. |
Zusammenarbeit mit Bauteilhersteller
Gemeinsam mit dem Lieferanten der Bauteile erfolgte in einer kurzen und
letzten Konstruktionsschleife eine leichte Anpassung der Teile an den
Fertigungsprozess. Dies hatte keine Auswirkungen auf bereits
stattgefundene Validierungen. Die Koordination und Durchführung dieser
Änderung und die Begleitung der Bauteile im Kundenprozess war Aufgabe
der Mitarbeiter aus Köln gemeinsam mit der Fachabteilung von Ford. Der
Projektabschluss erfolgte planmäßig durch die Leistungsabnahme des
letzten Gewerkes.
Resümee
Die Bearbeitung des ISOFIX-Projekts im Bertrandt
Engineering Network wurde von Kundenseite und der beteiligten
Bertrandt-Mitarbeiter als erfolgreich und angenehm bezeichnet. Das
Netzwerk funktioniert und es macht Spaß, Projekte gemeinsam
durchzuführen. Gerne stellt sich Bertrandt künftigen Anforderungen im
Rahmen weiterer Projekte und einer guten Zusammenarbeit mit dem Kunden. |
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