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Ein "globales" Engineering-Projekt für die Nutzfahrzeugsparte |
Bertrandt France
Eine neue Herausforderung
Konsequent an der
Renault-Strategie ausgerichtet – so konnte Bertrandt Frankreich das
Vertrauen dieses wichtigen Kunden gewinnen! Ausschlaggebend dabei war
ein stets offenes Ohr für den Kunden und die Fähigkeit, eine für
Renault wie Bertrandt neue Projektkonfiguration schultern zu können.
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Am 2. Mai 2006 fiel für die Abteilung Rohbau unter Leitung von Serge
Petitdemange und für Patrick Ory vom Team Karosserieaufbau der
Startschuss für das gemeinsame Abenteuer mit der
Nutzfahrzeugkonstruktion des Bereiches
Lackierung/Korrosionsschutz von iDVU (Ingénierie Division Véhicules
Utilitaires), das Nutzfahrzeug-Tochterunternehmen von Renault. Die
Projektlaufzeit endet voraussichtlich am 31. Dezember 2008. Bertrandt
Frankreich wurde erstmalig ein kompletter Funktionsbereich anvertraut,
was einen Meilenstein für die Beziehung zwischen Bertrandt und Renault
markiert. |

CAD Ansicht
Steinschlagschutz
Unterboden
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Einsatz in mehreren Bereichen
Die Ziele des Projekts sind
die
Konstruktion von Teilen aus den passenden Werkstoffen für den
Funktionsbereich „Korrosionsschutz“ für sämtliche Projekte in der
Entwicklung und Serie sowie
die Konstruktion von Lackierwerkzeugen für alle Projekte in der Entwicklungsphase.
Das Projektteam
Ein 9-köpfiges Bertrandt-Team am
iDVU-Standort in Villiers Saint-Frédéric steuert das Projekt und
fungiert als Schnittstelle zwischen der Bertrandt-Niederlassung in
Bièvres, wo weitere acht Mitarbeiter über eine „Securized Dedicated
Platform“ angebunden sind, und den verschiedenen Fertigungsstandorten
von Renault und Nissan. Des Weiteren ist Bertrandt ebenfalls an den
Fertigungsstandorten Maubeuge, Batilly und Barcelona im Einsatz.
Projektablauf
Projektabschnitt Vorentwicklung
Hier ist die gesamte Karosserie betroffen. Zunächst erhielt Bertrandt
von Renault die digitalen Konstruktionsdaten für die Karosserie, die
Stücklisten und die Vorgaben für die verschiedenen Funktionsbereiche.
Zu Beginn erarbeitete Bertrandt Frankreich einen Projektplan für die
verschiedenen Arbeitsschritte (Dichtungsnähte, Steinschlagschutz,
Dichtungsmasse, Füller, Lack usw.), bevor mit der eigentlichen
Entwicklung begonnen wurde. Anschließend wurden die Daten in Form von
CATIA-Modellen in iDVU-Datenbanken archiviert und die zugehörigen
2D-Pläne, Maßtabellen und Flächenberechnungen für die Produkte erstellt.
Durch den Einsatz des CAD-Programms CATIA V5 konnten neue
Arbeitsmethoden umgesetzt und der Detailierungsgrad der Daten
signifikant gesteigert werden. Im Sinne einer robusteren und
funktionelleren Entwicklung wurden um CATIA V5 herum auch neue Tools
entwickelt, mit denen sich Informationen aus dem CAD-Bereich wie auch
aus anderen Renault-Tools einfacher und sicherer verbinden und
verarbeiten lassen.
Projektabschnitt Lackierwerkzeuge
Für alle neuen
Nutzfahrzeuge entwickelt und fertigt Bertrandt die Lackierwerkzeuge.
Hierbei fließen Erkenntnisse durch Feedback-Schleifen fortlaufend in
weitere Optimierungsschritte ein – und dies über die verschiedenen
iDVU-Projekte hinweg. Mit diesem Ansatz kann Bertrandt ein
ausgezeichnetes Qualitätsmanagement gewährleisten, von der Konzeption
der Werkzeuge über die Herstellung bis hin zum Einsatz beim Zulieferer
und im Fertigungswerk des Kunden.
Für die Positionierung von Bertrandt bei Renault hat dieses erste
„globale“ Entwicklungsprojekt im Bereich Lackierung für die
Nutzfahrzeugsparte strategische Bedeutung. Denn hier kann Bertrandt
Frankreich zeigen, dass es die Verantwortung für einen ganzen
Funktionsbereich übernehmen kann – und somit das Vertrauen des Kunden
rechtfertigt.
Besonders stolz sind die Ingenieure und Techniker darauf, mit diesem
ersten Projekt für Renault iDVU auch die Direktionsebene überzeugt und
bereits neue Projekte gewonnen zu haben.
Patrick Ory, Sébastien Tomaszewski,
Laurent Monseyron, Angel Moran,
Nathalie Bottreau, Paris
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