Bentley Continental GT
Stoßfängerentwicklung

ref_bentleycont_01 »Menschen, die Lust und Spaß daran haben, innovativ am Auto zu arbeiten.« So beschreibt Abteilungsleiter Karosserieentwicklung Jan-Peter Scheele seine Mitarbeiter. Von einer Ein-Mann-Besetzung ist das Team in den vergangenen drei Jahren zu einer 15-köpfigen Mannschaft herangewachsen und hat sich in Projekten für VW bewiesen. Eine besondere Aufgabe stellte die Entwicklung der Stoßfänger für den Bentley Continental GT dar, aus der das junge Team als »Prefered Development Partner« für den Bereich Body und Hardware hervorging.

Projektleitung bei Bertrandt Wolfsburg
Um den Anforderungen des Kunden optimal zu entsprechen, wurde bei Bertrandt in Wolfsburg ein Projektteam gegründet. Hier liefen unter der Leitung von Jan-Peter Scheele alle Fäden zusammen. Gemeinsam mit der Dynamit Nobel Kunststoff GmbH und den Kollegen von Bertrandt Neckarsulm machten sich die Fachleute im Frühjahr 2001 an die länderübergreifende Arbeit.

Stoßfängerentwicklung mit Feingefühl
Im Laufe des Projekts, das die komplette Entwicklung des vorderen und hinteren Stoßfängers vom Konzept bis zur Serie beinhaltete, wurde das Bentley-Werk in England für einige Bertrandt-Ingenieure zur zweiten Heimat. Anfängliche sprachliche Hürden überwanden die Projektbeteiligten schnell, und auch die für deutsche Gaumen teilweise eigenwillige englische Küche tat der guten Stimmung keinen Abbruch. In der gemeinsamen Entwicklungsarbeit konnten die Bertrandt-Ingenieure ihr umfassendes Kunststoff-Know-how in Bezug auf die Produktgestaltung und Industrialisierung einbringen. Erstmals wurden teilparametrisierte Solid-Modelle mit einem sehr hohen fertigungstechnischen Detaillierungsgrad erstellt. Spätere Änderungsschleifen konnten so auf ein Minimum reduziert werden. Von Vorteil war darüber hinaus das Prozess-Know-how, das aus dem VW-Konzern bekannt war, und auf den neuen Kunden Bentley übertragen werden konnte.

Wünsche erfüllen – kompromisslos, leidenschaftlich, absolut
Sehr positiv war die starke Identifikation der Mitarbeiter in England mit der Marke. Ein Bentley ist eine persönliche Sache – für den Entwickler, den Arbeiter, den Verkäufer und letztendlich diejenigen, die hinter dem Lenkrad sitzen. Es ist das Ziel von Bentley, seinen Kunden jeden Wunsch zu erfüllen.
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Das Team aus Wolfsburg und Neckarsulm hat den »Spirit of Bentley« verstanden und sich mit Fachkompetenz und viel Fingerspitzengefühl mit dem Exterieur dieses exklusiven Fahrzeugs beschäftigt. Gemeinsam mit dem Senior-Engineer Steve Laurie und Phil Hancock wurde das Projekt »Stoßfängerentwicklung« erfolgreich abgeschlossen. Dies zeigt sich auch in der Aufnahme der Wolfsburger Bertrandt-Niederlassung in den Kreis der bevorzugten Entwicklungspartner von Bentley im Frühjahr dieses Jahres.

Thomas Klingner, Teamleiter Exterieur, sagt abschließend: »Dem Vertrauensvorschuss von Bentley sind wir zu 100 Prozent gerecht geworden. Ein Grund war sicherlich fachliche Kompetenz, kombiniert mit Ideen und Flexibilität. Darüber hinaus aber auch der hohe Anspruch des Teams an die eigene Arbeit und, damit verbunden, das große Engagement der Mitarbeiter in einem Projekt mit Menschen für Menschen.«