Bertrandt eröffnet Betriebsstätte in Altenburg
28.02.2005
Automobilentwickler sieht gute Perspektiven in Thüringen und Sachsen

Die Bertrandt AG hat eine neue Betriebsstätte in Altenburg (Thüringen) eröffnet, um regional ansässige Automobilhersteller und Systemlieferanten mit entwicklungsbegleitenden und produktionsnahen Dienstleistungen zu unterstützen. Zur offiziellen Gründungsveranstaltung konnte Bertrandt Vertreter des Landes Thüringen sowie der Skatstadt Altenburg begrüßen.

Bestätigung der dezentralen Unternehmensstruktur
Durch die unmittelbare Nähe zu seinen Kunden vor Ort, könne sich das Unternehmen gezielt an deren Bedürfnissen orientieren, betonte Dietmar Bichler, Vorsitzender des Vorstands der Bertrandt AG. So sehe der Entwicklungsdienstleister in Thüringen und Sachsen gute Perspektiven für sein Geschäftsmodell. Der Standort Altenburg liege zentral, um bestehende und potentielle Kunden mit dem gesamten Entwicklungs-Know-how zu bedienen. Schwerpunkte des Leistungsangebots seien aber entwicklungsbegleitende und produktionsnahe Dienstleistungen, u. a. vom Projekt- und Qualitätsmanagement über Logistikplanung bis hin zur Serienanlaufbetreuung.

Positive Entwicklung der Automobilindustrie
In den vergangenen Jahren haben sich namhafte Automobilunternehmen in Sachsen und Thüringen angesiedelt. Allein in Thüringen hat sich die Zahl der Betriebe und der Beschäftigten in der Automobilindustrie im Zeitraum von 1995 bis 2003 nahezu verdoppelt. So arbeitet heute jeder vierte Industriebeschäftigte in Thüringen in der Automobilbranche. Dr. Jürgen Aretz, Staatssekretär des Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit in Thüringen, hob hervor, dass der Standort Thüringen zu den modernsten und produktivsten Automobil- und Zulieferzentren der europäischen Wirtschaft zählt.