Bertrandt führt mit IBM neues Produktdatenmanagement-System ein
1.04.2003
Die Bertrandt AG, einer der führenden Entwicklungspartner der internationalen Automobilindustrie, organisiert unternehmensweit die digitale Produktentwicklung mit PLM-Lösungen (Product Lifecycle Management) von IBM und Dassault Systèmes (Nasdaq: DASTY, Euronext Paris: #13065, DSY.PA). Auf Grund der höheren Komplexität übertragener Entwicklungsaufträge hat sich Bertrandt dafür entschieden, sein PLM zu erweitern und die PDM-Lösung (Product Data Management) ENOVIA Life Cycle Applications (LCA) V5 für das standortübergreifende Produktdatenmanagement einzusetzen. Der IBM Geschäftsbereich Business Consulting Services (BCS) unterstützt die Bertrandt AG dabei, die Produktentwicklungsplattform zu standardisieren und die PDM-Lösung ENOVIA unter anderem mit dem bereits existierenden CAD-CAM-CAE-System CATIA V5 für das gesamte Product Lifecycle Management zu vereinen.

"Die PLM-Lösungen von IBM und Dassault Systèmes ermöglichen uns, jeden Aspekt der gesamten Produktentstehung zu simulieren. Dies betrifft sowohl das Design, die Entwicklung als auch die Produktion", sagt Bernhard Zechmann, Leiter CAx-Strategie, Bertrandt AG. "Wir verfügen nun in einer Anwendung über verschiedene Werkzeuge, mit denen wir Prozesse innerhalb der Produktentwicklung bereits in einer frühen Phase verbessern können. Dieses Wissen können wir über eine gemeinsame Entwicklungsplattform mit unseren Kunden austauschen, was sowohl unseren Workflow als auch das Qualitätsniveau unserer Dienstleistung weiter verbessert."

Mit dem Produktdatenmanagement-System soll die Abwicklung von ganzheitlichen Projekten wie kompletten Modul- und Derivatentwicklungen im Rahmen eines professionellen Projektmanagements effizienter gestaltet werden. Kunden von Bertrandt sind bekannte Unternehmen aus der Automobilindustrie wie DaimlerChrysler, BMW, Ford, Volkswagen und Audi. Die prozessgesteuerte Koordination mit ENOVIA erhöht bei den 3100 Mitarbeitern von Bertrandt projektbezogen die Transparenz, sorgt für einen kontinuierlichen Transfer des Projekt-Know-hows und garantiert eine höhere Bearbeitungs- und Ergebnisqualität. Die Produktdaten werden nicht nur standortübergreifend im eigenen Unternehmen organisiert, sondern auch im im internationalen Verbund mit den Systempartnern und den Kunden aus der Automobilindustrie. "IBM unterstützt ihre Kunden dabei, den Übergang zum on demand Unternehmen zu verwirklichen. Dadurch können Unternehmen schneller und flexibler auf veränderte Marktsituationen reagieren und sich stärker auf ihre eigentlichen Kernkompetenzen konzentrieren", sagt Klaus Schäfer, Vice President, IBM PLM EMEA. "Durch die Implementierung unserer PLM-Lösungen wird die Bertrandt AG ihre Produktentwicklung effizienter gestalten können."

Das PDM-System ENOVIA wird bei Bertrandt in mehreren Phasen integriert, so dass das Unternehmen schrittweise von den erweiterten Funktionen der neuen PLM-Plattform profitieren kann. Verknüpft wird es mit dem bereits vorhandenen CAD-CAM-CAE-System CATIA V5. IBM BCS übernimmt im Zuge der ENOVIA Einführung zahlreiche Leistungen rund um Beratung, Implementierung, Integration und Schulung. Zudem betreut IBM BCS das gesamte Projekt bei Bertrandt und ermöglicht, dass Prozesse und Methoden der Produktentwicklung über alle Bereiche hinweg konsistent gestaltet werden. "Im Bereich des Fahrzeugdesigns gibt es ständig neue Entwürfe und Änderungen", sagt Denis Senpéré, Vice President für PLM Europa bei Dassault Systèmes. "Von nun an kann Bertrandt all diese Änderungen sofort und automatisch aktualisieren. Alle Teams aus der Produktentwicklung und der Produktion verfügen über die gleichen Informationen und arbeiten auf einer einheitlichen 3D-Entwicklungsplattform. Durch die Kombination von CATIA V5 und ENOVIA verschafft sich Bertrandt einen signifikanten Vorteil gegenüber dem Wettbewerb."