| Zukunft gemeinsam gestalten |
| Donnerstag, den 10. Dezember 2009 um 10:00 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Bertrandt präsentiert zufriedenstellendes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2008/2009
der internationalen Automobil- und Luftfahrtindustrie einen Umsatz von 384,6 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 32,8 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Ertragsteuern belief sich zum 30. September 2009 auf 24,6 Millionen Euro. Zum Stichtag beschäftigte Bertrandt 5.431 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bertrandt behauptet sich in der Krise Der stärkste wirtschaftliche Einbruch der jüngeren Vergangenheit hinterlässt tiefe Spuren bei Herstellern, Zuliefer-Unternehmen und Entwicklungsdienstleistern und beeinflusste auch das Geschäftsjahr 2008/2009 des Bertrandt-Konzerns. Um diesen Entwicklungen gegenzusteuern, hat Bertrandt in einem von bisher nicht gekannten Absatzeinbrüchen geprägten Umfeld frühzeitig ein strenges Kosten- und Kapazitätsmanagement umgesetzt und ergänzend sein breites und kundenindividuelles Leistungsspektrum weiter ausgebaut. Durch diese Kombination und mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat sich der Entwicklungsdienstleister in der Krise behauptet. „Wir haben in den weiteren Ausbau des Leistungsspektrums investiert, wie beispielsweise in die Elektronikentwicklung und den Versuch“, erläuterte Vorstandsvorsitzender Dietmar Bichler das Maßnahmenpaket auf der heutigen Bilanz-Pressekonferenz in Stuttgart. „In der Luftfahrt haben wir mit einer Beteiligung an der Aeroconseil S.A. die enge Partnerschaft beider Unternehmen über das Joint Venture Bertrandt Aeroconseil GmbH hinaus betont.“ Die Treiber auf dem Markt für Entwicklungsdienstleistungen – technologische Trends und eine Auffächerung der Modellpalette – sieht Bertrandt grundsätzlich intakt. Mit individueller Lösungskompetenz will das Unternehmen seinen Kunden weiterhin als stabiler Partner mit starken Leistungen zur Seite stehen. Konstante Dividendenpolitik In einem uneinheitlichen Umfeld ist es Bertrandt wichtig, seine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fortzusetzen und die Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Aufgrund des erwirtschafteten Ergebnisses schlagen Vorstand und Aufsichtsrat am 17. Februar 2010 der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 1,00 € je dividendenberechtigter Stückaktie vor (Vorjahr 1,40 €). Mit diesem Betrag hält der Entwicklungsdienstleister die Ausschüttungsquote auf dem hohen Vorjahres-Niveau. Arbeitsplätze sichern Zum 30. September 2009 beschäftigte Bertrandt weltweit 5.431 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 6.080). Aufgrund von Projektverschiebungen hat Bertrandt im Berichtszeitraum an nahezu allen inländischen Standorten und in Frankreich die Möglichkeiten zur Kurzarbeit genutzt. „In Verbindung mit einem gezielten Kapazitätsmanagement haben wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern somit eine größtmögliche Sicherheit und Zukunftsperspektive geboten“, erläuterte Bichler. „Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze langfristig im Unternehmen zu halten.“ Durch Qualifikationsmaßnahmen wurde das Know-how während der Kurzarbeit gefördert. Darüber hinaus qualifizierte Bertrandt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ein breitgefächertes Angebot an technischen und kaufmännischen Schulungen. Insgesamt wurden 4,3 Millionen Euro in Weiterbildung investiert. Auch die eigene Nachwuchsförderung spielt bei Bertrandt eine wichtige Rolle. Im Geschäftsjahr 2008/2009 erweiterte der Entwicklungsdienstleister sein Ausbildungsprogramm um 25 Plätze auf insgesamt 154.
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